Therapie

Das Ziel bei einer Therapie ist es, dass man ihre kognitive Fähigkeiten und ihre Selbstständigkeit im Alltag so lange wie möglich zu erhalten, und dass man ihre Pflegebedürftigkeit ebenfalls hinauszögert. Für viele der Demenzerkrankten steht keine heilende Therapie zur Verfügung, doch der Abbau der Nervenzellen lässt sich allerdings aufhalten. Im Gegensatz lässt sich die Demenz erfolgreicher behandeln, wenn die gesunkene Leistungsfähigkeit die Folge einer anderen Erkrankung, wie schwere Depression oder Hirntumores, ist. Denn dabei therapiert man die Grunderkrankung. Seit neuestem gibt es Antidementiva, die den Fortschritt der Demenz um mehrere Monate bis zu einem Jahr hinauszögern können. Der Nachteil ist, dass zur Zeit nur etwa zehn bis 20 Prozent der Demenzpatienten diese Medikamente bekommen. Die Möglichkeiten werden nicht zur Gänze genützt, weil man mit der Therapie viel zu spät beginnt, zu hohe Erwartungen gesetzt werden, und diese aber nicht erfüllt werden können. Man sollte schon im beginnendem Stadium mit der Antidementiva-Therapie beginnen, doch viele erkennen im Frühstadium noch nicht, dass es sich um eine beginnende Demenz handelt. Das Ziel, dass man so früh mit der Therapie beginnt ist, dass der Patient Alltagssituationen wie Körperpflege, Kleidungswechsel oder Nahrungszubereitung noch alleine oder mit wenig fremder Hilfe bewältigen kann. Die Therapie soll auch bewirken, dass Verhaltensdefizite zurückgehen bzw. gemildert werden, sodass weniger Psychopharmaka (Medikamente die auf die Seele einwirken) nötig sind.

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